Der Stoff aus dem die (Pflanzen) Träume sind!
Humus ist ein Begriff den jeder kennt, aber nur wenige wissen, was es damit auf sich hat. Humus ist wichtig für das Wachstum der Pflanzen, aber er ist kein Nährstoff, sondern er dient als „Vermittler" von Nährstoffen. Man könnte auch sagen ein Hilfsmittel, das die Pflanzen benötigen um „essen" zu können. Ohne Humus wäre jede Erde ein totes Substrat. Selbst Unmengen an Dünger würden den Pflanzen nichts nützen, weil sie die Nährstoffe gar nicht aufnehmen könnten. Teile des Humus, die Humusstoffe verbessern die Bodenstruktur und schaffen größere Poren, was die Sauerstoffzufuhr optimiert und auch das Wasser und die darin enthaltenen Nährstoffe bindet. Um gute Bedingungen für die Pflanzenwelt zu schaffen, sollte man jedes Jahr eine neue Schicht von diesem „Superstoff" ausstreuen, denn der Humus nimmt mit der Zeit ab und muss erneuert werden.
Ein guter Gärtner bedient sich eines eigenen Komposthaufens, in dem er sich die Humuserde unter Zuhilfenahme von Milliarden unterirdischer Lebewesen, selbst herstellt. Zu diesen zählen vor allem Regenwürmer, aber auch Asseln, Springschwänze, Schnecken und Bakterien, die organische Substanzen in Nährhumus umwandeln.
Haben Sie schon mal Humuserde vom Komposthaufen auf Ihre Garten oder Zimmerpflanzen getan? Tolle Wirkung nicht war? Aber die Steigerung ist der "Wurmhumus" bzw. der gesiebte „Vermikompost" !
Der reine, gesiebte Kot der Regenwürmer ist bester Naturdünger und ein Art "Apetittanreger" für Pflanzen. Denn er steigert die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen, Nährstoffe aufzunehmen. Das ist reines Doping für die Pflanzen. Ein bis zwei Löffel „Vermikompost" oder „Agroverm" auf einen Blumentopf reicht, um Ihre Pflanzen mit wertvollen Enzymen und Dauerhumus bildenden Mikroorganismen zu versorgen. Neben den Enzymen sind es die Aminosäuren, die der schnellen Aufnahme von Nährstoffen dienen und so für das Wachstum und letztendlich auch für einen größeren Ertrag verantwortlich sind.
Vor allem auf ausgelaugten Böden, die etwa durch eine allzu intensive Nutzung (Dauerkultur) unfruchtbar wurden und für Böden, die infolge fortgesetzten Gebrauchs von Pflanzenschutzmitteln und Kunstdüngern die Fähigkeit verloren haben, sich selbst zu regenerieren. Wurmhumus und der gesiebte „Vermikompost", kann in der Blumenzucht, aber auch im Gemüseanbau angewendet werden. Die ausgewogene Nährstoffzufuhr schadet auch empfindlichen Pflanzen nicht. Das Wachstum der Pflanzen wird angeregt, die Widerstandskraft gegen Krankheitserreger wird gestärkt und die Reifezeiten deutlich verkürzt. Auch die Zahl der Blüten wird bis zum dreifachen erhöht, wie Tests an der Zentralen Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Brünn 1999 festgestellt haben. Da diese Produkte über ein Bio-Zertifikat verfügen, können diese auch im Biolandbau eingesetzt werden.
Der Biomasse Zuwachs bei Energiepflanzen, wie Topinambur, Rumex Schavnat und Miscanthus giganteus, wurde durch Eigenversuche erfolgreich getestet, siehe auch: www.Holub-Consulting.de
Die Natur ist zwar kein Zauberer, aber sie kann Wunder vollbringen!

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